Aktuelle Nachrichten



Unsere evangelische Kirchengemeinde hat ab sofort (12.03.2019) einen eigenen Internetauftritt: 

 

www.pfarrei-ohrenbach-steinach.de

 

Die Seiten befinden sich noch im Aufbau und sind noch nicht vollständig mit Inhalten gefüllt.

 

Wir freuen uns für die Pfarrei, und hoffen, dass die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit der politischen Gemeinde mit dem Kirchenvorstand und (Vertretungs-)Pfarrern auch in der aktuellen Vakanzzeit sowie nach Neubesetzung weiterhin erfolgreich und fruchtbringend verläuft.

 

Selbstverständlich finden Sie auch weiterhin die Gemeindebriefe und Aktuelles hier veröffentlicht.  

 

Emil Kötzel und Karin Bruder (13.03.2019)


Gemeindetafel Gallmersgarten ab sofort auch ONLINE

Unter der Rubrik "Bürgerservice" können Sie ab sofort auch die amtlichen Bekanntmachungen der Gemeinde lesen. 

Emil Kötzel (10.03.2019)



Aktuell: Keine freien Bauplätze; Reservierungen für neue Bauplätze ab sofort möglich

Aktualisierung: Alle ausgewiesenen Bauplätze sind reserviert oder verkauft. Ab sofort sind Reservierungen für die weiteren Erschließungsgebiete des Bebauungsplans "Auf der Höhe 2" möglich. 

(06.03.2019 Emil Kötzel

reservierte und verkaufte Grundstücke (Stand 3/2019)
reservierte und verkaufte Grundstücke (Stand 3/2019)
Bebauungsplan "Auf der Höhe 2" - weitere Baugrundstücke mit Möglichkeit zur Reservierung
Bebauungsplan "Auf der Höhe 2" - weitere Baugrundstücke mit Möglichkeit zur Reservierung

Folgende Mail erreichte uns am Freitag, 08.02.2019 mit der Bitte um Unterstützung, Veröffentlichung, Verlinkung, was wir an dieser Stelle sehr gerne tun (10.02.2019 Emil Kötzel )

Landhegesteine unter Denkmalschutz

Ohrenbach/ Adelshofen – Die Rothenburger Landhege hat eine lange Geschichte, die ins Jahr 1420 zurückreicht. Auf Beschluss des damaligen Stadtrates wurde dann das bekannte Wallsystem geschaffen, das nach dem Untergang des sog. Alten Reichs im Jahr 1806, durch Napoleon teilweise wieder eingeebnet wurde.

Rothenburg selbst war bereits 1803 an das auf Napoleons Bestreben hin entstandene Königreich Bayern gefallen.

 

Erst Jahrhunderte nach dem Bau des Wallsystems wurde diese Grenze auch versteint. Im Bereich Habelsee/ Landturm Ohrenbach, Reichardsroth, Großharbach, Neustett war dies im Jahr 1617 der Fall.

Die Freie Reichsstadt Rothenburg und das Fürstentum Brandenburg-Ansbach, später Preußen, ließen hier 65 Grenzsteine setzen, von denen mit der Aufnahme durch HISTORISCHE GRENZE (http://historische-grenze.de) nun 43 Steine am historischen Setzort gefunden wurden.

 

22 Steine sind verschollen, umgesetzt oder dauerhaft zerstört. Ein Grenzstein, die Nummer 19 ist nach 1980, trotz erteiltem Denkmalschutz, verschwunden.

 

Von den Gefundenen waren einige unter Denkmalschutz, andere nicht. Eine einheitliche Denkmalschutznummer, die die Grenzlinie als Ganzes aufzeigt, gab es nicht.

Dies konnte mit der Aufnahme aller noch an der Grenzlinie befindlichen Steine nun geändert werden.

Die Grenzlinie wurde in ihrer Gesamtheit inzwischen unter der Nummer D-5-75-124-19 unter Schutz gestellt. Hierunter fallen nun auch diejenigen Steine, denen der Denkmalschutz bislang noch verwehrt war.

 

Gerade an dieser Grenzlinie ist der Umgang mit den Grenzsteinen zu beklagen. So fanden sich in letzten Jahrzehnten einige dieser historischen Territorialsteine nach der Nutzung als Bausteine auf dem Bauschutt wieder. Einer dieser Steine, die Nummer 53, wurde hier von einem beherzten Bürger gerettet und steht nun in dessen Vorgarten mit Blick auf die ehemalige Grenzlinie. Auch dieser Stein konnte mit der Initiative von HISTORISCHE GRENZE nun unter Denkmalschutz gestellt werden. Grenzstein 53 wurde stark beschädigt, da er in die Form eines rechteckigen Pfostens gebracht worden ist. Vermutlich wurde er einmal als Türstock verwendet.

 

So wäre es nicht verwunderlich, wenn sich noch der ein oder andere historische Hegestein in Privatbesitz befände. Sie sind erkennbar am Wappen der Stadt Rothenburg auf der einen Seite und dem Brandenburgs auf der anderen. Das Wappen Brandenburgs besteht 2x2 Vierecken die abwechselnd schwarz und weiß sind. Es ist als Bestandteil der Wappen des Landkreises Ansbach und des Bezirks Mittelfranken darin enthalten.

 

Es wäre zu wünschen, dass auch diese Grenzsteine ihren Weg zurück an die Grenzlinie finden, um dort die Geschichte der Rothenburger Landhege für jeden sichtbar zu bekunden. Wir würden hier gerne für die Region und die Bedeutung dieser Grenzlinie als Denkmal dazu beitragen solche Steine an ihren historischen Platz zurückzuführen.

 

Sollten Sie Informationen haben, die einen solchen Hegestein betreffen, der sich nicht in der Grenzsteinlinie befindet, so bitten wir Sie sich unter ► info@historische-grenze.de / WhatsApp/ Telegram 0179 433 9358 zu melden.

 

Zu den Feststellungen an dieser Grenzlinie, sowie zur Schwierigkeit der eigentumsrechtlichen Zuordnung ist eine Zusammenfassung erstellt, die im Internetangebot unter ► http://an-sr-1405-info.historische-grenze.de  eingesehen werden kann.

 

Jürgen C. Nickel

Diplom Verwaltungswirt (FH)

 

HISTORISCHE-GRENZE.de

Die Fachseite rund um das Thema der historischen Territorialsteine im Mittleren Franken

Grenzsteinforschung – Rechtsfragen – Denkmalschutz - Öffentlichkeitsarbeit

 

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Website: http://historische-grenze.de | Mail: info@historische-grenze.de